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Das einzig original erhaltene Wohnhaus des Komponisten Heinrich Schütz überrascht Besucher aller Altersgruppen.

Zwischen 1657 und 1672 lebte der Komponist barocker Kirchenmusik im Gebäude des heutigen Heinrich-Schütz-Hauses.

Das Heinrich-Schütz-Haus wurde zwischen 2010 und 2012 umfassend saniert und wartet heute mit einer Dauerausstellung zum Leben und Wirken von Heinrich Schütz auf. Das Schmuckstück des Renaissance-Hauses bildet die Komponierstube unter dem Dach, in der der kursächsische Hofkapellmeister einige seiner herausragenden Werke schuf und in der zwei originale Notenfragmente des Komponisten ausgestellt sind.  

Durch Filme und Klangbeispiele werden das Wirken und die Werke des Komponisten auf unterhaltsame Art den kleinen und großen Besuchern anschaulich vermittelt. So können die Gäste beispielsweise in fiktiven Hörspielen über die wichtigsten Stationen im Leben von Heinrich Schütz lernen. Ein klingendes Notenpult lädt zum Mitsingen ein. Erwachsene können auf dem Architekturpfad Näheres über den Bau und die Funde erfahren, während die Jüngsten auf dem Kinderpfad spielerisch durch das Leben des Komponisten geführt werden.

Im Jahr 2006 wurde das Heinrich-Schütz-Haus als Kultureller Gedächtnisort von besonderer nationaler Bedeutung in das Blaubuch der Bundesregierung aufgenommen. Die Dauerausstellung wurde zudem im Jahr 2014 mit dem internationalen „Iconic Award“ ausgezeichnet.