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Im Jahr 1137 ließen sich Zisterziensermönche an der Nordseite der Saalehänge, unweit Naumburgs nieder und gründeten das Kloster „St. Marien zur Pforte“, das bald zu einem der reichsten Klöster im ostthüringischen Raum wurde.

1543 wurde aus dem Kloster Pforte Schulpforte, denn der Herzog und spätere Kurfürst Moritz von Sachsen richtete in den ehemaligen Klostergebäuden eine von drei besonderen staatlichen Lehranstalten - Landesschulen - ein. 150 begabte Knaben sollten hier eine hervorragende Ausbildung erhalten, um später dem Land als Lehrer, Wissenschaftler, Beamte oder protestantische Geistliche zu dienen.

Generationen von Schülern, darunter zahlreiche namhafte Absolventen (z.B. Ranke, Fichte, Nietzsche, Klopstock), zeugen nicht nur vom Erfolg dieses Projektes, sondern auch von der Weitsicht des Landesherrn, in die Ausbildung der Jugend zu investieren. Bis 1815 war die Schule sächsisch, dann kam sie als Folge der Beschlüsse des Wiener Kongresses unter preußische Herrschaft und erlebte im 19. Jahrhundert eine besondere Blütezeit.

Von 1935 bis 1945 war sie Nationalpolitische Erziehungsanstalt, danach wurde sie zu DDR-Zeiten Erweiterte Oberschule. Ihrem Anspruch auf Leistung blieb sie treu. Seit 1990 ist die Landesschule Pforta wieder ein Internats-Gymnasium, Träger der Schule ist das Land Sachsen-Anhalt.

Öffnungszeiten
April-Oktober   
täglich 10.00-18.00 Uhr
November-März  
täglich 10.00-16.00 Uhr  

Öffentliche Führungen
April-Oktober  
Sa 10.30 & 14.00 Uhr
oder Rundgang mit Audio-Guide 

Konatkt
Stiftung Schulpforta
Schulstraße 22
06628 Naumburg OT Schulpforte
Telefon:  034463 35110
Fax:  034463 35178
E-Mail: bibliothek@schulpforte.de    
Internet: www.stiftung-schulpforta.de