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Der Schlossberg Zeitz mit frühbarockem Schloss, Torhaus und Dom ist ein bemerkenswertes Gesamtensemble, welches durch die spätmittelalterlichen Befestigungswerke gefasst wird.

Ab 1665 entstanden vor den Schlossmauern ein barocker Lustgarten für Herzog Moritz Wilhelm und seine Gemahlin Maria Amalia sowie die heute wieder sanierte Orangerie (1708) mit tiefer gelegenem, über Treppen zugänglichem Barockparterre mit Wasserkunst. 1782 wurde der östliche Teil des Lustgartens dem Fabrikanten Adolph Ludwig Albrecht geschenkt, der hier ein barockes Palais mit angrenzender Manufaktur bauen ließ. Der Orangerie- und der Lustgarten mit dem Albrecht'schen Garten wurden bis Ende des 19. Jahrhunderts mehr und mehr bebaut.

Zwischen 1912 und 1935 ließ der neue Besitzer der Obermühle Rossner den westlichsten Teil des ehemaligen fürstlichen Lustgartens in einen privaten Landschaftspark umgestalten. Ab 1954 wurde der Park dann als öffentlicher Park mit Teich, Wildgehege und Kinderspielplatz eingerichtet.

Durch die Landesgartenschau Zeitz 2004, die erste in Sachsen-Anhalt, bot sich die einmalige Chance, die verschiedenen Freiräume um das Schloss langfristig zu einem attraktiven grünen Erholungsraum der Stadt wachsen zu lassen. Der Rossner-Park, der mit dem Schlossberg zum Kerngebiet der Landesgartenschau gehörte, erfuhr dabei behutsame gartendenkmalpflegerische Wiederherstellungsmaßnahmen.

Öffnungszeiten
Schlosspark: 1. April bis 31. Oktober, täglich 10.00 - 18.00 Uhr, mit Eintritt
Schloss: Di bis So 10.00 - 17.00 Uhr, mit Eintritt
Dom: Mo bis Sa 10.00 - 17.00 Uhr, So 13.00 - 18.00 Uhr, Eintritt frei

Kontakt
Schloss Moritzburg Zeitz
Schlossstraße 6
06712 Zeitz
Telefon: 03441-212546
Fax: 03441-619331
E-Mail: moritzburg@stadt-zeitz.de
Internet: www.zeitz.de