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Dynastiegewitter August der Starke versus Herzog Christian

Weithin bekannt ist Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen wegen seiner Frauengeschichten, seiner Schlösser, seines Prunks.

Weniger bekannt ist sein Umgang mit Religion und Konfession. 1697 war der Repräsentant des wichtigsten und traditionsreichsten protestantischen Fürstenhauses plötzlich Katholik geworden! Der Glaubenswechsel brachte dem Kurfürsten die polnische Königskrone ein. Doch war das auch ein Wagnis. Selbst für Teile der Kurfürstenfamilie war die Konversion unannehmbar.

Der Weißenfelser Hof entwickelte sich indes zur „protestantischen Zentrale“ des Kurhauses Sachsen. Herzog Christian bestieg dort 1712 den Thron und Pflege wie Ausbreitung des evangelischen Glaubens waren ihm höchstes Credo. Zwischen August dem Starken und seinem Weißenfelser Vetter entwickelte sich nun ein verbissen geführter Streit.

Erstmals thematisiert die Ausstellung „Dynastiegewitter“ dieses faszinierende Stück sächsischer Glaubensgeschichte. In vier Räumen lernen Sie die Akteure und ihr Handeln näher kennen. Erstmals wird auch das fürstliche Kirchengemach für Besucher geöffnet. Ab 1682 nahmen an dieser Stelle alle Weißenfelser Herzöge und Herzoginnen an den Gottesdiensten teil. Von hier haben die Besucherinnen und Besucher den Blick auf die atemberaubende Kirche.

In der Ausstellung sind zahlreiche Objekte zu sehen, die bisher noch nie öffentlich ausgestellt wurden. Dazu gehören Objekte aus dem Privatbesitz Christians, die nach seinem Tod 1746 an den Dresdner Hof fielen sowie Gegenstände aus von ihm gestifteten Kirchenschätzen.

Ausstellungsort:

Museum Schloss Neu-Augustusburg

Zeitzer Straße 4,

06667 Weißenfels

Tel. 03443-302552

info@museum-weissenfels.de

www.museum-weissenfels.de

Die Ausstellung findet vom 30. September 2017 bis 21. Januar 2018 statt. Öffnungszeiten der Ausstellung April bis September: Dienstag bis Sonntag und Feiertage 10.00 - 17.00 Uhr Oktober bis März: Dienstag bis Sonntag und Feiertage 10.00 - 16.00 Uhr

Nähere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm der Ausstellung finden Sie unter www.museum-weissenfels.de